Grundsätzlich verändert die Digitalisierung alle Branchen und besonders stark davon ist der Vertrieb betroffen. Der Vertrieb über das Internet ermöglicht es, die unterschiedlichsten Produkte und Dienstleistungen mithilfe digitaler Kanäle zu vermarkten und zu verkaufen.
Als digitalen Vertrieb bezeichnet man das Verkaufen von Produkten/Dienstleistungen über digitale Kanäle. Der gesamte Weg eines potenziellen Kunden erfolgt – beginnend bei der Akquise und endend mit einem Kaufabschluss – online. Der klassische, analoge Vertrieb besteht wiederum aus persönlichen Kontakten, Telefonaten oder Verkaufsstellen/Einzelhandelsgeschäften. Für den digitalen Vertrieb von Waren nutzt man Websites, E-Mail-Marketing, Online-Shops, Social Media sowie einige weitere digitale Möglichkeiten. Unterschiedliche Technologien (z.B. CRM-Systeme, Datenanalyse-Software, Automatisierungstools) werden dabei eingesetzt, damit Konsumenten gezielt angesprochen sowie Verkaufsprozesse optimiert werden können.
Die unterschiedlichsten Produkte werden online verkauft
Der Verkauf über einen eigenen Online-Shop ist eine oft genutzte Möglichkeit von Unternehmen. Entweder werden Produkte so ausschließlich oder zusätzlich vertrieben. Mittlerweile findet man die vollkommen unterschiedlichsten Produkte, welche über das Internet verkauft werden. Ein digitaler Vertrieb von z.B. Reico-Hundefutter (über digitale Beratung, Empfehlungsmarketing und Online-Bestellungen) ist möglich oder auch Lebensmittel (u.a. Obst, Gemüse oder Kaffee im Online-Supermarkt), Möbel, Kleidung und Autos (Neuwagen oder Gebrauchtwagen werden online bestellt bzw. Vermittelt). Aber auch Schmuck, Drogerie-Artikel und Kosmetik, Medikamente oder sogar Baustoffe und Gartenhäuser. All das sind Beispiele die zeigen, dass heute sowohl Verbrauchsgüter des täglichen Bedarfs als auch große und teure Produkte über das Internet gekauft werden können.
Was sind typische Arbeitsmittel für den digitalen Vertrieb?
Digitaler Vertrieb von Produkten im Internet erfolgt zum Beispiel über Online-Shops, Social Media, Empfehlungsmarketing, E-Mail-Marketing und digitale Kundenberatung.
Zu den typischen Arbeitsmitteln für den digitalen Vertrieb zählen beispielsweise ein leistungsfähiger Laptop oder Computer wie unter anderem ein ein passendes Macbook, eine stabile Internetverbindung, Smartphone/s für eine direkte/persönlichere Kommunikation mit Kunden, eine Videokonferenz-Software für Online-Beratungsgespräche, E-Mail- und CRM-Software, Grafik- und Content-Erstellungstools, Cloud-Speicher, Social-Media-Management-Tools als auch eine Online-Shop- und Marketing-Software.
Einige Sales-Kanäle im digitalen Vertrieb näher beschrieben:
E-Mail Marketing
Eine effektive Möglichkeit ist der Versand personalisierter E-Mails, um in Kontakt mit Interessenten zu bleiben und Kunden zu binden. Hiermit kann man automatisierte Kampagnen aufbauen und Zielgruppen ansprechen. So können Verkäufe angeregt werden.
SEM / Suchmaschinenmarketing
Man kann Kunden mit bezahlten Anzeigen oder Suchmaschinenoptimierung genau dann erreichen, wenn diese gerade nach einem Produkt suchen.
Marketplaces
Plattformen wie Amazon und eBay ermöglichen Anbietern mit einem Klick Zugang zu etlichen Käufern. Man kann Produkte ohne großen technischen Aufwand listen, die Infrastruktur nutzen sowie eine Marke bekannt machen. Aber Margen sowie eine Kontrolle sind begrenzt.
Messenger- / Chatbots
Der Facebook Messenger, WhatsApp oder Live-Chat-Funktionen auf der Website bieten eine persönliche Kommunikation in Echtzeit. Häufige Fragen können durch automatisierte Chatbots beantwortet werden und Kunden durch den Verkaufsprozess führen.
Social Media
Mit Plattformen wie Instagram, Facebook oder TikTok erhält man ebenfalls einen direkten Zugang zu ungemein vielen möglichen Kunden. Man kann dort Meta-Ads schalten, um die Reichweite gezielt zu erhöhen und um mehr potenzielle Kunden zu erreichen. Auch kann man Waren präsentieren, Content teilen und sogar (u.a. über Instagram Shopping) direkt Produkte verkaufen.
Website und Online-Shop
Die Website ist häufig der erste Berührungspunkt mit Interessenten. Man kann dort Produkte über einen integrierten Online-Shop verkaufen. Wichtig ist eine klare Nutzerführung, schnelle Ladezeiten, eine professionelle Präsentation der Produkte sowie einfache Zahlungsprozesse.





